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1984von George OrwellLesung im TheatertreffGeorge Orwells 1949 erschienener Roman 1984 dürfte nicht nur Science Fiction-Lesern ein Begriff sein. Seit Jahrzehnten wird die beklemmend dystopische Zukunftsvision von immer neuen Leser-Generationen verschlungen  auch, weil 1984 aus heutiger Sicht fast prophetisch erscheint. Es geht in diesem Roman um den großen Bruder Staat, der sein (über)wachendes Auge niemals schließt und stets darauf bedacht ist, seine Bürger zu kontrollieren und durch Propaganda zu konditionieren. Dass Teile dieser Dystopie in manchen Ländern längst Realität sind, ist erschreckend. Wenn Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Nachrichten und komplette Medienanstalten als fake news abkanzelt und seine Beraterin Conway dreiste Lügen als alternative facts präsentiert, scheint Orwells Schreckensszenario jetzt auch in den USA teilweise verwirklicht zu werden. Doch Amerika leistet Widerstand. Eine Demonstration folgt der nächsten. Am 4. April wird nun als landesweite Protestaktion die Verfilmung von Orwells Roman in vielen US-Kinos gezeigt  denn der  4. April ist der Tag, an dem Winston Smith, die Hauptfigur in 1984, seinen ersten illegalen Tagebucheintrag verfasst. Das Theater Paderborn solidarisiert sich mit dieser Protestaktion: Wir lesen am 4. April Auszüge aus 1984, um im postfaktischen Zeitalter ein Zeichen zu setzen.
04.04.17Dauer N.N.
1984 von George Orwell ist im Ullstein Verlag in Berlin erschienen.