Theater Paderborn
Westfälische Kammerspiele
Datenschutzerklärung     Impressum
Theater Paderborn Newsletter
Theater Paderborn Newsletter
PROGRAMM   THEATERAKTIV   ENSEMBLE   HAUS   KONTAKT   KARTEN   PRESSE   
spielplan   premieren   jung   sonderveranstaltungen   archiv  
spielzeit 2018/19   wiederaufnahmen   kammerflimmern   download  
LittleVoicevon Jim Cartwright, neu übersetzt von Philipp Löhleim Großen HausIhre Mutter nennt sie L.V.  die Kurzform für Little Voice. Aber eigentlich heißt sie Laura. Seit dem Tod ihres Vaters ist L.V. so verschüchtert, dass sie, wenn überhaupt, nur ganz leise spricht. Am liebsten sitzt L.V. ohnehin allein in ihrem Zimmer und hört die Schallplatten an, die ihr der Vater hinterlassen hat. Der war ein großer Fan von Judy Garland, Shirley Bassey, Marlene Dietrich und Marilyn Monroe. Und nach Jahren des Zuhörens kann L.V. all diese berühmten Sängerinnen richtig gut imitieren.Ihre Mutter Mari nervt das: Immer dieses Gedudel und Gesinge, das stört erheblich, wenn Mari gerade mal wieder einen Mann abgeschleppt hat. Einer ihrer Lover, der selbsternannte Talent-Scout Ray Say, findet allerdings, dass L.V. eine tolle Stimme hat und wittert die große Chance, mit diesem verschüchterten Mädchen ganz groß rauszukommen. Er überredet L.V., in einem Nachtclub aufzutreten. Sie willigt nach langem Zögern ein. Allerdings unter einer Bedingung: Kein Licht! Sie will nur im Stockdunklen singen. Das stiftet natürlich einige Verwirrung.Jim Cartwright (*1957) formt seine Theaterfiguren aus dem Umfeld der sogenannten kleinen Leute, beschreibt dabei aber weniger das Milieu, als das Individuum und erschafft so einen Kosmos an exzentrischen, schüchternen oder auch komischen Figuren, von denen jede auf ihre eigene Weise versucht, das Leben zu meistern. Little Voice wurde 1992 am Aldwych Theatre in London unter der Regie von Sam Mendes uraufgeführt und 1998 von Mark Herman verfilmt.
01.12.18weitere Vorstellungen14.12. / 22.12. / 04.01. / 12.01. / 20.01. / 31.01. / 02.02. / 08.02. / 14.02. / 24.02. / 04.04.Dauer
Inszenierung Katharina KreuzhageMusikalische Leitung Peter Stolle & Sebastian MüllerBühne Tobias KreftKostüme Matthias Strahm