Theater Paderborn
Westfälische Kammerspiele
Theater Paderborn auf Facebook
Theater Paderborn Newsletter
Theater Paderborn Newsletter
PROGRAMM   THEATERAKTIV   ENSEMBLE   HAUS   KONTAKT   KARTEN   PRESSE   
spielplan   premieren   jung   sonderveranstaltungen   archiv  
spielzeit 2017/18   wiederaufnahmen   download  
In weiter Ferne von Caryl Churchill im Großen HausEines Nachts beobachtet Joan ihren Onkel bei brutalen Folterungen, die sie sich nicht erklären kann. Laut ihrer Tante gehört der Onkel einer großen Bewegung an, die sich der Verbesserung aller Umstände verschrieben hat - ein Geheimnis, das Joan für sich behalten soll. Denn sie wächst in einer Welt auf, in der die gegebene Ordnung der Dinge ins Wanken gerät. Jahre später verliebt sich Joan in ihren Arbeitskollegen Todd, der sie auf die Korruption in der Fabrik, in der beide arbeiten, aufmerksam macht. Während sich die elementaren Grenzen zwischen Menschen, Tieren und Naturgewalten langsam auflösen, bricht ein Krieg über die ganze Welt herein. Die Katzen alliieren sich mit den Franzosen und fressen chinesische Babys. Die Krokodile gehören zu den Feinden, lettische Zahnärzte vielleicht auch - Ameisen und Marokkaner definitiv.  Oder doch nicht? Als Joan vor diesem Krieg bei Harper Unterschlupf sucht, stellt sich längst nicht mehr die Frage, wie Menschen, Tiere und Elemente wieder zusammenleben können. Die Frage ist vielmehr, ob man die gegenseitige Ausrottung überleben kann.Caryl Churchill (*1938) studierte in Oxford englische Literatur und schrieb schon früh für Rundfunk und Fernsehen, später dann für die Bühne. 1974 wurde sie als erste Frau Hausautorin am Londoner Royal Court Theatre, wo ihr 1979 mit Siebter Himmel der endgültige Durchbruch gelang. Mit ihrem Werk, das mutig theatralische Konventionen sprengt, wurde sie unter anderem mit dem Olivier Award ausgezeichnet.
09.09.17
Inszenierung Robert TeufelBühne & Kostüme Rebekka Zimlich
21.09.17
Eltern richtig erziehen von Katharina Grossmann-Hensel, Dramatisierung von Tobias Fend / ab 3 JahrenURAUFFÜHRUNGim TheatertreffMal ehrlich: Eltern sind nicht perfekt, das wissen wir doch alle. Umso wichtiger ist es, ihnen so früh wie möglich die Grundregeln des Familienlebens beizubringen. Und wer sollte das besser können als ihre Kinder? Erster Schritt in die richtige Richtung: das Sprechenlernen. Denn wenn man spricht, kann man Mama und Papa endlich sagen, was zu tun ist. Egal ob Kleiderwahl oder Handyverbot: Seine Eltern sollte man stets im Griff haben. Denn Erziehung ist, wenn man an den anderen so lange zieht, bis sie zu einem passen. Oder sollte man vielleicht doch manchmal ein Auge zudrücken und dafür ein bisschen öfter Küsschen geben? Katharina Grossmann-Hensel (*1973) studierte in Hamburg Germanistik, Anglistik und Illustration. Für ihre Kinderbücher erhielt sie bereits zahlreiche internationale Preise; ihre Arbeiten wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Ihr Bestseller Eltern richtig erziehen ist ein herrlich schräger Einblick in den ganz normalen Familienalltag.
Inszenierung Britta SchreiberBühne & Kostüme Andreas Wagner
23.09.17
Das brandneueTestament nach dem Spielfilm von Jaco van Dormael und Thomas Gunzig, bearbeitet von Katharina Kreuzhage URAUFFÜHRUNGim Großen HausGott existiert! Zusammen mit Frau und Tochter lebt er in einer Hochhauswohnung in Brüssel, schikaniert seine Geschöpfe mit unsinnigen Regeln, tyrannisiert seine Familie und hält seinen verstorbenen Sohn für ein Weichei. Doch eines Tages hat die zehnjährige Ea genug von den Machenschaften ihres Vaters: Über seinen PC veröffentlicht sie heimlich das Todesdatum jedes einzelnen Erdenbürgers und reißt von zu Hause aus. Gemeinsam mit dem Obdachlosen Victor möchte sie eine neue Apostelgeschichte schreiben. Während die Welt Kopf steht, macht sich Gott auf die Suche nach seiner Tochter  und stellt fest, dass man es als Allmächtiger unter Sterblichen gar nicht so leicht hat.Der belgische Regisseur Jaco van Dormael (*1957) behandelt in seiner absurden Tragikomödie auf spielerische Art die großen Menschheitsfragen nach göttlicher Vor-sehung und dem Sinn des Lebens. Sein 2015 veröffentlichter Film wurde schnell zu einem internationalen Publikumsliebling, den das Theater Paderborn erstmalig für die Bühne adaptiert. 
Inszenierung Katharina KreuzhageBühne Ariane ScherpfKostüme Matthias Strahm
07.10.17
Modern Jukebox Liederabend im TheatertreffOb Rock, Folk, Blues, Pop oder Soul  Sebastian Müller ist in nahezu allen Musikgenres zu Hause. Als musikalischer Leiter und Arrangeur hat er bereits in der Vergangenheit bei The Blues Brothers und dem Liederabend Singing From The Rooftop sein musikalisches Können unter Beweis gestellt. Auch in dieser Spielzeit wird er mit Modern Jukebox wieder ein Livekonzert im Theatertreff gestalten. Man darf gespannt sein auf einen facettenreichen Abend voller bekannter Hits, neu arrangiert und natürlich mit dem Potential, echte Ohrwürmer zu sein.Sebastian Müller (*1988) studierte an der Hochschule für Musik in Detmold und arbeitet als Studio- und Sessionmusiker, Arrangeur und Komponist. Gegenwärtig verwirklicht er seine Leidenschaft mit der Sebastian Müller Band und ist musikalischer Leiter mehrerer Musikproduktionen am Theater Paderborn.
Musikalische Leitung Sebastian Müller
09.11.17
Robin Hood Familienstück von John von Düffel / ab 6 Jahrenim Großen HausEngland erlebt schlimme Zeiten: Auf dem Thron sitzt der habgierige König John, in dessen Namen der Sheriff von Nottingham dem Volk auch noch das letzte Geldstück aus der Tasche zieht. Doch ein Mann will sich das nicht länger gefallen lassen: der Rächer der Enterbten, der Beschützer von Witwen und Waisen  Robin Hood! Zusammen mit seinen Freunden Little John und Bruder Tuck versteckt er sich in den Wäldern und gründet eine Räuberbande. Denn nun wollen sie den Spieß umdrehen, die Reichen bestehlen und das Geld an die Armen zurückgeben. Mit Witz und List tricksen Robin und seine Gefährten die Obrigkeit immer wieder aus; obwohl er Gefahr läuft, verhaftet zu werden, nimmt Robin aneinem Wettbewerb für Bogenschützen teil. Dort trifft er die schöne und kluge Prinzessin Marian wieder und begegnet dem schurkischen Sheriff , der ihm ein verlockendes Angebot macht.John von Düffel (*1966) promovierte in Freiburg im Breisgau mit einer Arbeit über Erkenntnistheorie und war anschließend Theaterkritiker. Seit 1991 arbeitet er an diversen Theatern als Autor und Dramaturg. Er hat Romane, Essays, Übersetzungen und Bearbeitungen für das Theater veröff entlicht.
Inszenierung Danielle StrahmBühne & Kostüme Matthias StrahmMusik Florian Wagner
18.11.17
Die Präsidentinnen von Werner Schwabim StudioIm Fernsehen wird die Papstmesse übertragen. Um diesem heiligen Moment beizuwohnen, treffen sich die drei alternden Frauen Erna, Grete und Mariedl. Erna hat sich der Religion und der Sparsamkeit verschrieben, gießt ihren Kaffee mit Klopapier auf und träumt von einer Liaison mit dem Fleischer Wottila. Grete dagegen kommt mit dem Verlust ihrer sexuellen Reize nicht wirklich gut zurecht, hat sich ihren Dackel Lydi zur neuen Lebenspartnerin erkoren und fantasiert sich heimlich eine Zukunft als Gutsherrin mit dem feschen Freddy herbei. Zufrieden mit ihrem Schicksal scheint allein die fromme Mariedl: Als Klofrau wühlt sie mit gottesfürchtiger Nächstenliebe im Schmutz der anderen. Aber heute Abend wird abgerechnet: Mit missratenen Kindern, unfähigen Männern und verpassten Chancen. Größenwahnsinnige Wunschträume steigern sich zu rauschhaften Visionen, bis Mariedl damit beginnt, die Lebenslügen der Pensionistinnen aufzudecken.Präsidentinnen, das sind Leute, die glauben, alles zu wissen, über alle zu bestimmen, schrieb Werner Schwab (1958-1994), der österreichische Sprach-künstler. Zunächst von Bühnen und Verlagen abgelehnt, brachte ihm dieses Fäkaliendrama 1990 den Durchbruch.
Inszenierung Marie-Sophie DudzicBühne & Kostüme Tobias Kreft
25.11.17
Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht, Musik von Paul Dessauim Großen HausDie Marketenderin Anna Fierling, Courage genannt, Mutter zweier strammer Söhne und der stummen Kattrin, zieht im Dreißigjährigen Krieg durch das verwüstete Europa den großen Heeren hinterher  um ihren Schnitt zu machen und das tägliche Überleben zu sichern. Ihren Krieg lässt sich die anpassungsfähige Geschäftsfrau von niemandem vermiesen. Aber das große Geschäft mit dem Verderben zu machen, ist nicht so einfach. Der Krieg lässt nicht mit sich feilschen und fordert ihr, während die Jahre vergehen, nach und nach immer mehr ab.Bertolt Brecht (1898-1956) schrieb Mutter Courage im schwedischen Exil innerhalb von fünf Wochen. Ursprünglich als Warnung an seine Gastgeber gedacht, keine Geschäfte mit Hitler zu machen, hat es durch die leider unveränderte Langlebigkeit von bewaffneten Konflikten und Kriegsgewinnlern bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt.  
Inszenierung Malte KreutzfeldtBühne & Kostüme Nikolaus Porz
27.01.18
Die Blume von Hawaii von Alfred Grünwald und Fritz Loehner-Beda, Musik