Theater Paderborn
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01.09.18
Andorravon Max Frisch im Großen HausAndri wächst in der fiktiven Kleinstadt Andorra als Ziehsohn eines Lehrers auf. Als Jude wird er von der Bevölkerung zwar geduldet, hat aber mit Ausgrenzungen und Ressentiments zu kämpfen. Die Andorraner wissen, was einen guten Bürger ausmacht und kennen sich deshalb mit den Fehlern der Fremden aus. Als das Land von den Schwarzen, einem überlegenen und antisemitischen Staat, bedroht wird, schlagen die alltäglichen Anfeindungen in Gewalt um. Um ihn zu schützen, offenbart ihm sein Ziehvater seine tatsächliche Herkunft: Andri entspringt einer unehelichen Liaison. Doch nach all den Jahren kann er seine jüdische Identitätnicht mehr aufgeben  zu gründlich hat ihn seine Umwelt von seinem Anders- und Fremdsein überzeugt. Am Ende sehen die Bürger der Kleinstadt tatenlos zu, wie Andri ermordet wird.Max Frischs Parabel entstand 1961 als direkte Antwort auf die Schrecken des Nationalsozialismus und der Schoah, hat aber bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Andorra steht modellhaft für eine Gemeinschaft, in der Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu Ausgrenzung führen und stellt die Frage, ob jede Gesellschaft einen Schuldigen braucht.Max Frisch (1911 - 1991) war ein Schweizer Schriftsteller und Architekt. Er schrieb zahlreiche Theaterstücke und Romane wie Biedermann und die Brandstifter, Homo Faber und Stiller, die zu viel gelobten Publikumserfolgen wurden und Eingang in den Schulkanon fanden.
Inszenierung Tim EgloffBühne & Kostüme Selina Traun
Exklusiv-Sponsor:
15.09.18
Oleannavon David Mametim Großen HausJohn ist ein gemachter Mann: Er steht kurz vor der Berufung zum Professor auf Lebenszeit, hat gerade einen Bestseller herausgebracht und ist im Begriff, ein Haus zu kaufen. Da taucht Carol, eine Studentin mit Lernschwierigkeiten, in seiner Sprechstunde auf und bittet ihn um Rat. John, ganz in Geberlaune, bietet Carol an, den Prüfungsstoff in seinem Büro noch mal durchzugehen und ihr verpatztes Referat als bestanden zu werten. Doch Carol versteht John nicht, kann seinen Wissenschaftsjargon nicht deuten und quält sich mit Versagensängsten. Das triggert Johns pädagogischen Ehrgeiz. Er versucht, die aufgeregte Studentin zu beruhigen, ihr Mut zuzusprechen und legt ihr dabei schon auch mal dieHand auf die Schulter.Wenige Tage später reicht Carol beim Rektor der Universität Beschwerde wegen sexueller Belästigung ein.Der US-Amerikaner David Mamet (*1947) ist ein Multi-Talent: Er arbeitet als Drehbuchautor, Produzent, Filmregisseur, Dramatiker, Theatergründer und Schriftsteller. 1984 erhielt er für sein Drama Glengarry Glen Ross den Pulitzer-Preis und vier Tony-Awards. Die Verfilmung von Wag the Dog mit Robert De Niro und Dustin Hoffmann wurde zum Welterfolg, für den Mamet 1998 seinen zweiten Oscar für das beste adaptierte Drehbuch gewann.
Inszenierung Katharina KreuzhageBühne Ariane ScherpfKostüme Matthias Strahm
08.11.18
EineWeihnachts-geschichtevon Philipp Löhle, nach dem Roman von Charles Dickens / ab 6 Jahrenim Großen HausAlle Jahre wieder ist Weihnachten! Während sich alle auf die festliche Zeit mit Familie und Freunden vorbereiten und die Nächstenliebe ins Zentrum stellen, zählt für den kauzigen Ebenezer Scrooge nur eins: Geld. Denn Scrooge ist ein geiziger, vereinsamter, schlechtgelaunter und hartherziger Menschenfeind, der nichts lieber tut, als seine Mitmenschen zu drangsalieren. Und so kommt es, dass er wie jedes Jahr an Weihnachten einsam und allein mit dem Zählen seines Geldes beschäftigt ist. Zumindest so lange, bis er von unliebsamen Gästen gestört wird: den Geistern der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnachtsabende. Obwohl Scrooge die Geister gar nicht hereinlassen will, nehmen sie ihn mit auf eine Reise durch sein Leben, die ihm schließlich nicht nur die Augen, sondern auch das Herz öffnet.Philipp Löhle (*1978) studierte Theater- und Medienwissenschaften und Deutsche Literatur an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen und in Rom. Als Hausautor schrieb er für das Maxim Gorki Theater in Berlin, das Nationaltheater Mannheim und das Staatstheater Mainz. 2012 wurde er für Das Ding mit dem Publikumspreis der Mühlheimer Theatertage ausgezeichnet. In dieser Spielzeit zeigt das Theater Paderborn gleich zweimal, wie Löhle sein Ding macht  mit einer Neuübersetzung von Little Voice und der Bearbeitung von Charles Dickens Eine Weihnachtsgeschichte.
Inszenierung Danielle StrahmBühne & Kostüme Matthias StrahmMusik Florian Wagner 
11.11.18
Maunz' und Wuffsguter Tagvon Timo Parvela / ab 3 Jahrenim TheatertreffWieviel Streit verträgt eine Freundschaft? Und wie können ganz unterschiedliche Charaktere zusammenfinden? An einem Regentag langweilt sich die Katzendiva Maunz furchtbar und findet Wuffs penetrant gute Laune ziemlich nervig: In allem sieht dieser treudoofe Hund das Gute! Mit immer neuen Einfällen versucht sie, ihn aus der Reserve zu locken, doch nichts klappt. Die beiden geraten in einen handfesten Streit, der ihre Freundschaft auf eine empfindliche Probe stellt. Doch am Ende finden sie zu einem gemeinsamen Ziel: Flügel bauen und als erste fliegende Tiere mit vier Pfoten in die Geschichte eingehen!Timo Parvela zeigt in seiner Tierparabel wie Kinder mit gegensätzlichen Eigenschaften gemeinsam die Welt erobern können.Timo Parvela (*1964) schreibt für Erwachsene und Kinder und wurde für seine Kinderbücher, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden, vielfach ausgezeichnet. Seit 1996 arbeitet er als freier Autor. In Finnland ist er der unbestrittene Star der Kinderliteratur und auch in Deutschland sind seine Bücher rund um die Grundschülerin Ella, wie Ella in der Schule oder Ella auf Klassenfahrt, sehr beliebt.
Inszenierung Paulina NeukampfBühne & Kostüme Julia BerndtMusik Sarah De Castro
Children of Tomorrowvon Tina Müller unter Mitarbeit von Corinne Maierim StudioZwei Männer, zwei Frauen  ein Kinderwunsch! Doch bevor der in die Praxis umgesetzt wird, gilt es zunächst, alle Konsequenzen und Optionen durchzuspielen. Schnell finden sich die Protagonisten in einem ideologischen Minenfeld voller Erwartungen und unvereinbarer Ansprüche wieder: Wie kann man eine gute Mutter sein, ohne dass sich das auf die sexuelle und berufliche Attraktivität auswirkt? Bleibt sie zu Hause, weil er mehr Geld verdient, oder sollteman die Kinderbetreuung gerecht aufteilen? Sind dann nicht alle unglücklich, inklusive eines verwahrlosten Kindes? Egal welches Zukunftsszenario sich die beiden Paare ausmalen, irgendwo hakt es immer im modernen Stressbetrieb Familie. Children of Tomorrow analysiert klug die Nöte junger Eltern und changiert dabei lustvoll zwischen individuellen Selbst-verwirklichungswünschen, dem Traum von der Familiengründung und dem scheinbar utopischen Versuch, beides unter einen Hut zu kriegen.Tina Müller (*1980) studierte Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. 2017 gewann sie mit ihrem Kinderstück Dickhäuter den Mülheimer Dramatikerpreis. Tina Müller freute sich besonders über die Auszeichnung, da es nach ihrer Schwangerschaft nicht leicht für sie war, den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu schaffen.
17.11.18
Inszenierung Marie-Sophie Dudzic
"Oh Tannenbaum, wosind deine Kugeln"Puppenspiel von Rolf Bolt / ab 3 Jahrenim FoyerHeiligabend steht vor der Tür und alles ist bereit für ein fröhliches Fest. Oder doch nicht alles? Beim Schmücken des Baumes merkt der Weihnachtsmann plötzlich, dass der Baumschmuck fehlt! Zunächst weiß er keinen Rat, bis ihm sein Freund, der Osterhase, anbietet, zum Schmücken des Baumes Eier zu verwenden. Aber darf man die Feiertage derartig durcheinanderbringen?Zur Weihnachtszeit zeigt das Theater Paderborn im Foyer wieder ein halbstündiges Puppenspiel für die ganze Familie.Rolf Bolt (*1963) absolvierte von 1980 bis 1984 eine Lehre als Fotolithograf, spielte nebenbei intensiv Theater, und trainierte Akrobatik und Artistik. Anschließend studierte er Bühnenbild an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz und begann während des Studiums mit Puppentheater. Seit 2014 realisiert er das weihnachtliche Puppenspiel im Foyer des Theater Paderborn. 2017 inszenierte er hier zudem Der Prozess von Franz Kafka.
25.11.18
Inszenierung Rolf BoltBühne & Puppenbau Rolf Bolt
LittleVoicevon Jim Cartwright, neu übersetzt von Philipp Löhleim Großen HausIhre Mutter nennt sie L.V.  die Kurzform für Little Voice. Aber eigentlich heißt sie Laura. Seit dem Tod ihres Vaters ist L.V. so verschüchtert, dass sie, wenn überhaupt, nur ganz leise spricht. Am liebsten sitzt L.V. ohnehin allein in ihrem Zimmer und hört die Schallplatten an, die ihr der Vater hinterlassen hat. Der war ein große