im Theatertreff
Beim Stichwort „Naturlyrik“ denkt man meistens an Novalis oder Eichendorff, an den deutschen Wald und an Vogelgezwitscher (was natürlich beides sehr schön sein kann). „Ökopoesie“ gilt in diesem Genre als eine moderne Variante. Hier steht das Verhältnis des Menschen zur Natur im Sinne einer kritischen Auseinandersetzung im Mittelpunkt. Und dazu gehört das Infragestellen eines anthropozentrischen Blicks genauso wie die Forderung nach mehr Nachhaltigkeit. Aber welche Autor*innen treten heute für die Umwelt ein? In welchen literarischen Traditionen bewegen sie sich? Fehlt der Umweltbewegung eine dringend benötigte Stimme? Oder lässt sich gar am Ende mit Worten die Welt retten?
Als Gast Prof. Dr. Lothar van Laak (Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn)
Konzept Eva Veiders
Mit David Lukowczyk & Dyana Maria da Silva