Foto: Tobias Kreft

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Zerstörungslust

Dokumentartheater nach dem (gleichnamigen) Sachbuch von Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey. In einer Bühnenfassung von Katharina Kreuzhage

URAUFFÜHRUNG

im Studio


Mit ihrem soziologischen Sachbuch „Zerstörungslust“ schafften es Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey auf die Spiegel-Bestseller-Liste, ins heute journal – und auf die Bühne. Der Text analysiert sehr differenziert die psychosozialen Beweggründe von Menschen, die rechtsextrem denken und wählen. Warum folgen sie rechten Parteien und

Strömungen? Woher kommt ihre Lust an der Zerstörung der freiheitlich-

demokratischen Grundordnung? Auf Grundlage umfangreicher empirischer Forschungen, darunter einer Vielzahl ausführlicher Interviews, u.a. mit AfD-Anhänger*innen und Mitgliedern libertärer Vereinigungen, legen Amlinger und Nachtwey die Muster frei, die dem Nach-Rechts-Rutschen der Gesellschaft zugrunde liegen. Dazu gehören auch die häufig verfehlten oder widersprüchlichen Abwehrstrategien des links-liberalen Establishments.


Wenn wir besser verstehen, warum sich Menschen in steigender Zahl rechtsextremem Gedankengut nähern und von der freiheitlich-demokratischen Grundordnung abwenden, finden wir vielleicht auch Möglichkeiten, diese Entwicklung zu stoppen. Der Theaterabend „Zerstörungslust“ versteht sich als ein Schritt in diese Richtung.


Carolin Amlinger (*1984) ist Literatursoziologin und Projektleiterin am Department Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Basel. Oliver Nachtwey (*1975) ist Professor für Sozialstrukturanalyse an der Universität Basel.


Dauer ca. 70 Minuten, keine Pause 

Pressestimmen

Sinnlich-vitales Dokumentartheater

Aber mit welch theatraler Flexibilität und sprachlicher Prägnanz die Essenz (...) herausgearbeitet ist, macht den Abend zu einem sehenswerten und diskussionsanregenden Erlebnis.

Die Deutsche Bühne, 31.10.26


Sie nähern sich "Zerstörungslust" auf eine genuin theatrale und überraschend spielerische Weise. (...) Sie nehmen dem Thema gezielt seine Schwere und verharmlosen es dennoch nicht. 

nachtkritik, 31.10.26


Die 80-minütige Aufführung war durchweg bannend. Azizè Flittner, Lukas Huber und Max Rohland traten mit einer fesselnden Intensität auf. (...) Unter Regisseurin Katharina Kreuzhage und Dramaturg Philipp Wegerer entstand ein gehaltvolles Dokumentartheater, das nachklingt und nicht nur zur inneren Reflexion, sondern zum Dialog anregt.

Neue Westfälische, 02.11.26

Besetzung

Mit Azizè Flittner, Lukas Huber, Max Rohland

  

Regie Katharina Kreuzhage / Bühne Ariane Scherpf / Kostüme, Musik & Video Valerij Lisac / Dramaturgie Philipp Wegerer / Regieassistenz Angelina Klassen / Soufflage Hermann Holstein / Theatervermittlung Markus Wegner / Technischer Leiter  Klaus Herrmann / Bühnenmeister Sven Belzer

Beleuchtungsmeister Marcus Krömer / Einrichtung Licht Marcus Krömer & Fabian Cornelsen / Programmierung Licht Viviane Wiegers / Betreuung Licht Viviane Wiegers, Alexanda Heller & Ben Sichler / Ton & Video Sarah Fuhr / Requisite Annette Seidel-Rohlf & Sona Ahmadnia / Leitung Kostümabteilung Claudia Schinke / Maske Ulla Bohnebeck & Henriette Masmeier / Leitung Dekorationswerkstätten Jens Reimann

Tickets & Termine:


28.10.1) / 30.10. / 30.10. / 07.11. / 22.11. / 28.11. / 19.12. / 27.12. / 28.01.2027 / 21.02.2027 / 05.03.2027 / 20.03.2027 / 03.04.2027 / 02.05.2027


1) Sichtungsprobe für Pädagog*innen: kostenlose Anmeldung hier.