im Theatertreff
Wie können wir angesichts von Krieg, Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen weltweit handlungsfähig bleiben? Welche Verantwortung tragen Politik, Medien und jede*r Einzelne von uns?
Die Menschenrechtsaktivistin und Autorin Daniela Sepehri setzt sich seit Jahren für die Sichtbarkeit der Freiheitsbewegung im Iran ein. In ihrem neuen Buch beleuchtet sie, warum Menschenrechtskämpfe im globalen Süden oft übersehen oder verzerrt wahrgenommen werden und warum das uns alle angeht.
Schauspielerin Kirsten Potthoff liest ausgewählte Passagen aus dem Buch. Im anschließenden Gespräch spricht Daniela Sepehri über die Situation im Iran, die Verantwortung von Politik und Medien sowie über die Hoffnung und den Mut der Menschen, die weltweit für Freiheit und Menschenrechte kämpfen.
Daniela Sepehri, geboren 1998 in Paderborn, ist freie Journalistin und Menschenrechtsaktivistin mit iranischen Wurzeln. Sie hat in Berlin Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften studiert und beschäftigt sich vor allem mit den Protestbewegungen in Iran, Flucht und Asyl sowie internationaler Solidarität. Die Autorin schreibt u. a. für den SPIEGEL sowie die Kolumne "Prinzip Hoffnung" in der taz. Sie ist regelmäßig im Austausch mit Aktivist*innen im Iran, hat ein tiefes Verständnis für den inneriranischen Widerstand wie auch für das deutsche medienpolitische System. Seit 2025 ist sie im Board des PEN Berlin.
Foto© Nassim Rad